58. Silvesterkönig der BSG - Klaus-Dieter Weigand
Der Silvesterkönig schießt mit der Pistole
Hainig (hgö) Die Königswürde des Silvesterkönigs ist offenbar sehr begehrt. Dies konstatierte jedenfalls der 1. Schützenmeister Volker Buchner bei der Proklamation am Montagabend. Die Organisatoren verzeichneten einen regen Nachkauf für den Schuss auf diese Scheibe, die Ergebnisse auch in diesem Jahr wieder dicht beieinander.
74 Schützenbrüder und –schwestern haben sich einen harten sportlichen Wettkampf geliefert, gewonnen hat freilich ein bereits amtierender König. Seit 2007 trägt Klaus-Dieter Weigand die Krone des Gaukönigs und bezeichnete deshalb diese weitere Königswürde gewissermaßen als K-u-K-Monarchie. „In anderen Gegenden würde man mich wohl als Kaiser bezeichnen“.
Geboren wurde Weigand am 13. Juni 1968 in Schweinfurt, wuchs in Euerbach auf und hat 1982 unter Theo Ankenbrand mit dem Sportschießen begonnen. Neben vielen Titeln auf Gau- und Bezirksebene sowie bayerischen Meisterschaften war er 1984 Gaujugendkönig, seit 1983 ist er BSG-Mitglied. Wie seinem Vorgänger Mathias Ritzmann sind auch ihm die Aufgaben des Silvesterkönigs nicht fremd, er bekleidete dieses Amt als bereits im Jahre 2001.
Vor der Proklamation verabschiedete Buchner den scheidenden Silvesterkönig, der das Jubiläumsjahr als ganz besonderen Höhepunkt mitnehmen durfte. Ritzmann selbst ließ in seinen Abschiedsworten auch nochmals die Stationen des Jahres Revue passieren. Als Medaille des Silvesterkönigs überreichte er eine Münzprägung aus dem Jahr des 550-jährigen Jubiläums und als Scheibe präsentierte er eine Arbeit der Schweinfurter Künstlerin Ronni Zettner. „Silvester ist ein buntes, ausgelassenes Fest und diese Grundstimmung wollte ich auch auf dieser Scheibe verewigt wissen“, so Ritzmann. Seinem Nachfolger wünschte er eine „ebenso schönes und harmonisches Jahr, wie ich es hatte“, der Gesellschaft weitere erfolgreiche 575 Jahre.